Dauerhaft Freude am Job: Diese Fähigkeiten brauchen Sie

Wer freut sich nicht, wenn er den Job bekommt, den er haben wollte?! Und wer lässt sich nicht dazu verleiten, zu glauben, nun sei alles in Ordnung?!

Aber es ist wie bei einer Ehe: Die Herausforderungen beginnen, nachdem man zusammengekommen ist. Weder der Traumpartner noch der Traumjob machen glücklich. Ob die Geschichte letzten Endes gut ausgeht, hängt stark davon ab, wie man sich selbst verhält. Wir brauchen für jede Beziehung, die einen glücklichen Verlauf nehmen soll, bestimmte Fertigkeiten. Sie sind das Ergebnis eines Reifeprozesses. Wir werden nicht damit geboren, wir müssen sie uns aneignen. Und bis wir das geschafft haben, werden wir unserem eigenen Glück immer wieder mal selbst im Wege stehen.

Leider erkennt das nicht jeder. Es sind vor allem die unreifen Menschen, die sich ständig als Opfer sehen. Sie merken nicht, wie sie durch ihr eigenes Verhalten schwierige und unbefriedigende Situationen heraufbeschwören oder verschlimmern. Sie machen stets andere für ihr Elend verantwortlich.

Ein glückliches Arbeitsleben setzt die beständige Arbeit an sich selbst voraus. Es gibt vieles zu lernen. Hier möchte ich 3 der Fertigkeiten nennen, die wir uns aneignen sollten, weil sie ganz einfach unverzichtbar sind:

1. eigene Gefühle kontrollieren

Wir können nicht kontrollieren, welches Gefühl in einer bestimmten Situation in uns entsteht. Wir werden impulsiv wütend, frustriert, enttäuscht etc. Aber wir können immer entscheiden, wie wir mit unserem jeweiligen Gefühl umgehen wollen. Wer frustriert oder enttäuscht ist, muss nicht zwangsläufig resignieren; wer wütend ist, braucht nicht auszurasten. Das ist immer eine Frage der Wahl. Eine Wahlmöglichkeit, die nicht jeder gleich erkennt, zugegeben. Aber sie ist dennoch vorhanden.

Die beste Strategie, um sich die Kontrolle über die eigenen Reaktionen zu sichern, besteht darin, dass man die Hubschrauberperspektive einnimmt. Denn sie ermöglicht den Überblick. Und wer nicht nur sich selbst mit seinem eigenen Gefühl wahrnehmen kann, sondern auch die anderen beteiligten Personen sowie das gesamte Setting, der kann sich klüger verhalten als der Egozentriker, der nur sich selbst sieht.

2. Keine negativen Gefühle spiegeln

Gefühle sind so ansteckend wie Schnupfen. Als soziale Wesen, die nur in der Gruppe überleben können, lassen wir uns ganz schnell von anderen infizieren. Das hat im Laufe der Evolution durchaus Sinn gemacht. Im modernen Job sieht das jedoch ganz anders aus. Wenn der Kollege durchhängt, dann ist es keine gute Idee, seine Nullbock-Mentalität zu übernehmen. Wenn die Kollegin schlecht gelaunt am Arbeitsplatz erscheint, sollte die miese Stimmung allein ihr Problem bleiben. Wenn jemand Sie unfreundlich behandelt, wird die Situation sich verschlimmern, sobald Sie mit Unfreundlichkeit reagieren.

Es entstehen Teufelskreise, wenn man unbedacht negative Gefühle spiegelt und sich genauso mies verhält wie das Gegenüber. Hier ist Souveränität gefragt. Setzen Sie positive Impulse und lassen Sie die anderen impulsiv darauf reagieren! So schaffen Sie ein angenehmeres Arbeitsklima, produktivere Beziehungen und tun sich selbst damit den größten Gefallen.

3. Eigene Werte leben

Glück ist ausgeschlossen, wenn wir uns permanent verstellen und verleugnen müssen. Wenn das, was wir tun, nicht das ist, wovon wir innerlich überzeugt sind. Selbstverständlich verlangt jede Kooperation – egal, ob privat oder beruflich – ein Mindestmaß an Anpassung. Das ist aber etwas anderes als Selbstverleugnung. Erfüllung wird nur möglich, wenn wir uns selbst treu sind.

Was immer wir tun, sollte im Einklang mit unserer Persönlichkeit stehen. Mehr noch: Wir brauchen die Möglichkeit, unsere Persönlichkeit, unsere Werte und Überzeugungen in die Arbeit einzubringen.Erst dann macht sie für uns Sinn, erst dann wird sie befriedigend und erfüllend.

Sich in der Arbeit zu verwirklichen, erfordert keine spektakulären Aktionen. Es genügen oft vermeintliche Kleinigkeiten. Die Art, wie man die Beziehungen zu Kunden gestaltet, wie man die eigenen Spielräume nutzt, mit welchem Gesicht man morgens am Arbeitsplatz erscheint usw. All das trägt dazu bei, die Zeit am Arbeitsplatz zur erfüllten Lebenszeit zu machen, in den der man sich als Gestalter wahrnimmt statt als Leibeigener und Opfer.

Da gibt es noch mehr….

Natürlich gibt es noch viele andere Fertigkeiten, die für ein erfülltes Arbeitsleben nötig sind. Und sollten Sie Ihre Fähigkeiten verbessern wollen oder sich neue Fertigkeiten aneignen wollen, stehe ich gerne zur Verfügung. Ich habe mich darauf spezialisiert, Arbeitsfrust in Arbeitsfreude umzuwandeln. Hier können Sie sich einen Termin für ein kostenfreies und unverbindliches Orientierungsgespräch aussuchen:

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