Geben ist seliger als Nehmen

Kürzlich habe ich eine sehr dekorative kleine Statue erworben, die ich in mein neues Arbeitszimmer stellen wollte. Als ich einige Tage später ein Weihnachtsgeschenk für eine Freundin suchte, fiel mir plötzlich diese Statue wieder ein. Ich war mir sicher, dass sie meiner Freundin genauso gefallen würde. Kurzentschlossen habe ich ihr die Figur zum Geschenk gemacht. Ihre Freude darüber war sogar noch größer, als ich erwartet hatte. Was mir dabei klar wurde: Mein Glück über die Freude meiner Freundin überstieg bei weitem das Vergnügen, das ich selbst an diesem Gegenstand gehabt hätte, wäre er in meinem Besitz geblieben.

Der Spruch aus der Apostelgeschichte „Geben ist seliger als Nehmen“ wurde wissenschaftlich bereits vielfach belegt. Wer gut zu anderen ist, erfreut sich besserer Gesundheit, wird seltener depressiv und lebt länger. Goethe hatte wieder einmal Recht: „Wer nichts für andere tut, tut nichts für sich.“

Fazit: Weihnachtsgeschenke sind alles in allem eine prima Idee (vorausgesetzt man schenkt in Liebe und nicht unter Stress). Und wir sollten die anderen übers Jahr verteilt ruhig öfter mal mit liebevollen Geschenken (kleine Aufmerksamkeiten, Zuwendung, Zeit etc.) versorgen.

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