Herausforderung, ja bitte!

Ich hab mich mal wieder weit vorgelehnt und gerade einen Vertrag unterschrieben, der mir eine Menge abverlangen wird. Jetzt bin ich mächtig gefordert. Und eine dumme innere Stimme flüstert: „Da hast du dir ganz schön was aufgeladen. Schaffst du das überhaupt? Du könntest dir dein Leben doch viel bequemer einrichten!“

„Ja, natürlich, irgendwie schaffe ich das, und zwar mit Bravour!“, rufe ich zurück. Der Weg entsteht doch beim Gehen! Wer wäre ich denn, wenn ich immer nur das täte, was ich bereits gut kann?! Dann wäre mein Leben fraglos bequemer und ich bliebe dieselbe Person, die ich schon immer gewesen bin. Wie erbärmlich! Dagegen hilft nur wohldosierte Überforderung.

Also lasse ich den feigen Faulpelz in mir gutgelaunt abblitzen und wende mich der neuen Aufgabe zu. Ich stärke mein Selbstvertrauen, indem ich mir vor Augen führe, dass ich ähnliche Herausforderungen bereits gemeistert habe, nehme mir genug Zeit, einen (vorläufigen) Plan zu machen und beginne mit der Arbeit. Einfach anfangen, einfach mal tun. Der Rest findet sich.

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