Archiv für den Monat: Dezember 2017

Vom Arbeitssklaven zum geschätzten Mitarbeiter

Liebe Leser und Abonnenten,

in der Arbeitswelt wird viel geklagt und ich persönlich habe den Eindruck gewonnen, dass vielerorts die Arbeitsbedingungen sehr unbefriedigend sind. Menschen werden häufig als reine Produktionsmittel betrachtet und auch so behandelt. Für alle Beschäftigten (gleich, ob Mitarbeiter oder Führungskraft), die sich zu wenig gesehen, wahrgenommen, gewürdigt und ernstgenommen fühlen, habe ich eine neue Facebook-Gruppe gegründet.

Wenn Sie mehr Einfluss und mehr Respekt an Ihrem Arbeitsplatz genießen wollen, dann lade ich Sie herzlich ein, meiner Coaching-Gruppe „Vom Arbeitssklaven zum geschätzten Mitarbeiter“ beizutreten.

Ja, ich möchte mehr Einfluss und Respekt genießen! (klick)

In dieser Gruppe gibt es nicht nur einen regen Austausch, sondern Sie erhalten auch die Unterstützung, die Sie brauchen, um Ihren Status am Arbeitsplatz zu verbessern und auf diese Weise die Arbeit mehr genießen zu können. Ziel ist es, dass Sie die Wertschätzung erfahren, die Sie verdient haben und damit zugleich Ihre Einflussmöglichkeiten vergrößern. Auf diese Weise wird Ihre Arbeitszufriedenheit steigen und die Arbeit wird erfüllender.

Ich selbst werde in der Facebook-Gruppe laufend Fragen beantworten und nützlichen Input liefern, um gezielt für Mehrwert zu sorgen.

Klingt das gut? Dann sind Sie herzlich eingeladen, jetzt der Gruppe beizutreten:

Vom Arbeitssklaven zum geschätzten Mitarbeiter (klick)

Ich freue mich, Sie in der Gruppe willkommen zu heißen.

Mit herzlichen Grüßen

Marion Lemper-Pychlau

 

Machtvoll handeln!

Macht ist ein Aspekt jeder zwischenmenschlichen Beziehung, sei sie beruflich oder privat. Das lässt sich weder leugnen noch diskutieren. Um so erstaunlicher, dass es Menschen gibt, die mit Macht nichts zu tun haben wollen oder nicht wahrhaben wollen, dass sie mächtig sind. Sie nutzen ihre Spielräume nicht und verschenken die Chance, Einfluss zu nehmen.

Neben der formellen Macht, die hierarchisch definiert ist, gibt es die informelle Macht, die oft noch sehr viel wirksamer ist. Denn nicht die offizielle Rolle entscheidet über die Machtfrage. Wie mächtig jemand tatsächlich ist, hängt vielmehr davon ab, welchen Machtumfang der Betreffende anstrebt und wie entschlossen er dabei agiert. Niemand ist wirklich machtlos. Es existieren zahllose Möglichkeiten, Dinge im eigenen Sinn zu beeinflussen. Macht kennt viele Spielarten. Sie kann offen oder verdeckt ausgeübt werden, kann Kampf oder heimliche Manipulation sein, kopflose Aggression oder wohlüberlebte Taktik.

Wir stehen der Macht allzu oft skeptisch gegenüber. Viel zu viele Menschen sind unentschlossene Zauderer. Statt vorzutreten und tatkräftig anzupacken, machen sie sich unsichtbar und warten ab. Manch einer hält es gar grundsätzlich für verwerflich, Macht auszuüben oder auch nur danach zu streben. In Wahrheit ist Macht weder gut noch schlecht. Sie stellt lediglich ein unverzichtbares Werkzeug dar, um ein Ziel zu verfolgen. Wer keine Macht besitzt, wird nichts ausrichten können. Natürlich besteht immer die Gefahr des Machtmissbrauchs, aber letzten Endes ist es ein Kennzeichen der guten Dinge, dass man sie missbrauchen kann.

Wer leichtfertig auf die Ausübung seiner Macht verzichtet, schafft damit nicht etwa einen machtfreien Raum, sondern überträgt lediglich seine eigene Macht auf andere. Er drückt sich vor der Verantwortung, will nichts entscheiden und für nichts geradestehen. Wir brauchen jedoch in allen Bereichen des Lebens Menschen, die bereit sind, die Dinge in die Hand zu nehmen, Entscheidungen zu treffen und dafür die Verantwortung zu tragen. Wir müssen bereit sein für die Macht, wenn wir die Dinge zum Guten verändern wollen.

Aus diesem Grund kann die Arbeitswelt keine passiven Mitarbeiter brauchen. Ein Angestelltenverhältnis entbindet nicht von der Verantwortung für das Ganze!