Der Trick mit der Sympathie

Es kommt vor, dass uns ein Mensch vom ersten Augenblick an nicht sonderlich sympathisch erscheint und wir spontan Vorbehalte gegen ihn hegen. Manchmal spielt das keine große Rolle, weil man ohnehin nicht viel miteinander zu tun hat. Aber was, wenn das scheinbar unsympathische Gegenüber zum Kollegenkreis gehört oder man sonstwie kooperieren muss?

Jedes Problem auf der persönlichen Ebene kann das Miteinander auf der Sachebene erheblich erschweren. Das Argument „Wir wollen doch sachlich bleiben!“ mag zwar einer guten Absicht entspringen, aber es ist weit weg von der Realität. Persönliche Antipathie wird sich immer nachteilig für die Zusammenarbeit auswirken. Was also tun?

Hier gibt es einen schönen kleinen Trick: Man bittet die Person, die man nicht mag, um einen kleinen Gefallen. Daraus ergibt sich dann automatisch eine kognitive Dissonanz: Einerseits mag man die Person nicht, andererseits nimmt man ihre Freundlichkeit entgegen. Das ist nicht stimmig. Da aber der Gefallen bereits erfolgt ist, kann man ihn nicht rückgängig machen. Da bleibt nur die Möglichkeit, die eigene Haltung zu verändern. Man entwickelt also positive Gefühle für das Gegenüber, und schon stimmt das Bild. Alles gut!

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