Nur ein bisschen Freundlichkeit…

Morgen werde ich einen Vortrag halten. Mein Auftraggeber ist mir schon seit einigen Jahren vertraut und wir haben mittlerweile so manche Veranstaltung zusammen geplant. Das ist an sich nichts Besonderes, ich habe viele Kunden, die mir seit Jahren regelmäßig Aufträge erteilen. Aber dieser Kunde ist besonders. Ich merke es an meiner Vorfreude. Mein Gesicht hellt sich bereits auf, wenn ich nur daran denke, wie ich den Vortragsraum betrete. Ich wünschte, es wäre schon morgen.

Warum das so ist? Weil zu diesem Kunden ein herzliches Verhältnis besteht, getragen von gegenseitigem Vertrauen und Wohlwollen. Wir sind keine Freunde, die Beziehung ist beruflicher Natur. Auf persönlicher Ebene gibt es durchaus viel Distanz. Trotzdem fühlt es sich warm an. Und das hat Auswirkungen auf die Arbeit. Es fällt mir bei einem Kunden wie diesem sehr leicht, mein Bestes zu geben.

Selbstverständlich beeinflusst die Beziehungsebene die Sachebene. Warum nutzen so viele Leute diesen Zusammenhang nicht?! Es wäre doch so einfach. Immer wenn Menschen einander freundlich und wohlwollend begegnen, profitiert die Arbeit davon. Und man wird glücklicher. „Es öffnet sich ein Himmel, wenn Menschen freundlich miteinander sind“, schrieb Robert Walser. Wohl wahr!

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