Werde, der du sein willst!

Während der vergangenen Woche ist mir wieder einmal aufgefallen, wie wenige Menschen ihre Entwicklung fest in die eigenen Hände nehmen. Sie planen zwar oftmals sorgfältig ihre Ausbildung und Karriere, aber sie machen keine Pläne für ihre Persönlichkeit. Sie fragen nicht „Was für ein Mensch will ich sein?“, sie fragen (wenn überhaupt): „Was für ein Mensch bin ich?“. Sie beschränken sich darauf, sich zu beobachten, statt ihr Verhalten zu steuern. Sie reagieren impulsiv und sagen sich dann: „So bin ich also!“

Für mich ist Persönlichkeitsentwicklung eine steuerbare Aufgabe, die ich genauso in die Hand nehmen kann wie meine Karriere. Natürlich beobachte ich meine Gefühle und Reaktionen. So erkenne ich, wer ich im Augenblick bin. Aber dann kommt der nächste Schritt: Ich prüfe, ob mir gefällt, was ich sehe. Will ich wirklich so sein, wie ich gerade bin? Gibt es Alternativen, die mir besser gefallen? Was müsste ich tun, um anschließend sagen zu können: „Ich bin stolz auf mich. Ich habe genau so reagiert und gehandelt, wie es in meinen Augen optimal ist.“

Das Gehirn ist sehr formbar und Persönlichkeit deswegen auch. Ich betrachte es als lebenslange Aufgabe, daran zu arbeiten, dass ich die Person werde, die ich sein will. Und ich kann dem großen George Bernard Shaw nur zustimmen: „Es geht im Leben nicht darum, dich selbst zu finden; es geht darum, dich selbst zu erschaffen.“

 

 

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