Fröhliche Weihnachten!

004Kürzlich wurde ich in einem Interview gefragt, wie man denn dem familiären Weihnachtsstress entgegen wirken könne. Die Frage hat mich überrascht und ich fürchte, meine Antwort kam recht zögerlich, denn das Thema ist mir persönlich fremd.

Natürlich kenne ich die mit dem Weihnachtsfest verbundene Arbeitsbelastung (hier hilft tatsächlich nur ein gutes Zeitmanagement, was mir mal mehr und mal weniger gelingt). Aber familiären Stress kenne ich seit gut einem Vierteljahrhundert nicht mehr. Dafür gibt es zwei Gründe:

Zum einen habe ich mich (zugegeben: erst nach einigen Enttäuschungen) damit abgefunden, dass die perfekte Weihnacht nur in der Werbung und in amerikanischen Spielfilmen existiert. Überall sonst geht es lebendig zu. Meine Erwartungen habe ich also an die Realität angepasst. Zum anderen klären wir in unserer großen Familie rechtzeitig Wünsche und Erwartungen. Bedürfnisse ändern sich, weshalb kein Weihnachtsfest genau wie das vorangegangene abläuft. Das geht natürlich auf Kosten liebgewonnener Rituale. Dafür ersparen wir uns aber gereizte Stimmung, aufgesetzte Feierlichkeit und pflichtschuldigst zusammengebissene Zähne. Statt dessen herrscht gegenseitige Toleranz und die weihnachtliche Atmosphäre ist authentisch: Man darf sogar laut sagen, wenn man ein Geschenk nicht mag. Das Miteinander gestaltet sich sehr entspannt und oft wird viel gescherzt und gelacht. Ich liebe Weihnachten mit meiner großen Familie!

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