Die heimliche Priorität….

Von Zeit zu Zeit arbeite ich für einen Kunden in Wiesbaden. Die Entfernung beträgt 25 km. Meine Seminare dort starten für gewöhnlich um 8:30 Uhr. Wenn ich eine Stunde zuvor von zu Hause losfahre, verbringe ich so viel Zeit im Berufsverkehr, dass ich punktgenau ankomme. 60 Minuten für 25 km, viel Stop and Go, lange Staus vor Straßeneinmündungen und roten Ampeln, gestresste Autofahrer und am Ende noch eine nervige Parkplatzsuche. Wie blöd muss man sein, um sich das regelmäßig anzutun? Die Frage kam spät, aber irgendwann wurde mir klar, dass ich blöd war und auch warum: Ich wollte morgens so lange wie möglich schlafen können. Diese Priorität hatte ich mir nie klar gemacht. Und auch nicht, welchen Preis ich dafür bezahlte. Jetzt bin ich klüger (endlich!): Ich fahre eine halbe Stunde früher los, halbiere wegen des geringeren Verkehrsaufkommens meine Fahrzeit und bin somit eine Stunde vor Arbeitsbeginn an meinem Arbeitsplatz. Parkplätze sind zu dieser Zeit noch reichlich vorhanden, ich kann den Seminarraum in aller Ruhe vorbereiten und habe noch genug Zeit übrig für einen Spaziergang mit meinen Hunden (die mich immer zur Arbeit begleiten). Der Kurpark in Wiesbaden ist zu solch früher Stunde besonders schön…

 

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